Was kostet n8n? Lizenz, Server und Umsetzung
Die kurze Antwort: self-hosted ist die Software kostenlos, n8n Cloud startet bei rund 20 Euro im Monat. Der Rest sind Serverkosten, die einmalige Umsetzung und der laufende Betrieb. Diese Seite rechnet die vier Blöcke einzeln durch, mit echten Zahlen statt Ab-Preisen.
Vier Kostenblöcke, nicht einer
Wer nach dem Preis von n8n fragt, meint selten nur die Lizenz. In der Praxis setzt sich der reale Preis aus vier Teilen zusammen: der Software selbst, dem Server, auf dem sie läuft, der einmaligen Umsetzung der Workflows und dem laufenden Betrieb. Je nachdem, wie du n8n einsetzt, verschieben sich diese Blöcke stark.
Self-hosted zahlst du im Kern nur den Server, die Software ist gratis. Bei n8n Cloud wandern Software und Betrieb in ein monatliches Abo, dafür entfällt die Serverpflege. Und die Umsetzung ist ein einmaliger Posten, der unabhängig davon anfällt, ob du selbst hostest oder die Cloud nutzt. Der Reihe nach.
- Ist n8n kostenlos?
- Die self-hosted Community Edition von n8n ist kostenlos und hat kein Ausführungslimit – du zahlst nur den Server. n8n steht unter einer Fair-Code-Lizenz: der Quellcode ist offen und der Eigenbetrieb im Unternehmen ist frei, kommerzielles Weiterverkaufen als eigenes Angebot ist eingeschränkt. Geld kostet erst n8n Cloud oder die Enterprise-Funktionen.
Was in jedem Block wirklich steckt
1. Software-Lizenz
Self-hosted: 0 Euro. Die Community Edition deckt alles ab, was die meisten Unternehmen brauchen, und läuft ohne Limit bei den Ausführungen. n8n Cloud ist die bezahlte Variante mit Starter- und Pro-Plänen (rund 20 bzw. 50 Euro pro Monat, Stand 2026), bei der n8n den Betrieb übernimmt. Wer nur schnell starten will und keinen Server anfassen möchte, ist mit Cloud gut bedient. Wer Kontrolle über Standort und Kosten will, hostet selbst.
2. Server und Hosting
Fällt nur bei self-hosted an. Für kleine bis mittlere Instanzen reicht ein VPS im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat, häufig rund 5 bis 20 Euro. Die Serverkosten hängen an der Last, nicht an der Zahl der Ausführungen: ein Workflow, der zehnmal am Tag läuft, kostet auf dem Server nicht mehr als einer, der zehnmal die Stunde läuft, solange die Maschine nicht ans Limit kommt. Was zum reinen Server noch dazukommt – Updates, Backups, Monitoring – steht ausführlich im Ratgeber zum Hosting und Betrieb von n8n.
3. Umsetzung der Workflows
Der Posten, der am meisten schwankt, weil er nichts mit der Lizenz zu tun hat, sondern mit deiner konkreten Automatisierung. Ein einzelner Workflow, der ein Formular ins CRM schreibt, ist an einem Tag gebaut. Eine Kette, die mehrere Systeme verbindet, Daten prüft, Dubletten abfängt und bei Fehlern sauber reagiert, ist deutlich mehr Arbeit. Das ist ein einmaliger Aufwand, kein laufender – was einmal steht, läuft danach ohne weitere Umsetzungskosten. Was sich damit alles bauen lässt, zeigt die n8n-Agentur-Seite.
4. Laufender Betrieb
Bei self-hosted will der Server gewartet werden: Updates einspielen, Backups prüfen, im Blick behalten, ob nachts ein Workflow scheitert. Das kannst du selbst machen oder als monatlichen Betrieb abgeben. Bei n8n Cloud steckt dieser Teil bereits im Abo. Der Betrieb ist der Block, den viele beim ersten Überschlagen vergessen, und der über Monate den Unterschied macht.
Die Lizenz ist selten das Thema. Teuer wird n8n, wenn ein self-hosted Server ungewartet vor sich hin läuft und im Ernstfall ein wichtiger Workflow tagelang stillsteht. Rechne den Betrieb von Anfang an mit ein, nicht nur den Serverpreis.
Laufende Kosten: self-hosted, Cloud oder SaaS
Die drei Wege unterscheiden sich vor allem darin, wovon die Kosten abhängen: von der Serverlast, von einem festen Abo oder vom Nutzungsvolumen.
Wo genau die Schwelle liegt, ab der self-hosted günstiger wird, und wie sich die Tools abseits vom Preis unterscheiden, steht im Vergleich n8n vs. Zapier vs. Make.
Unsicher, ob sich für dein Volumen self-hosted oder n8n Cloud rechnet?
Kurz durchrechnen lassen →Beispiel: laufende Kosten pro Jahr
Nur die laufenden Kosten, ohne die einmalige Umsetzung. Gerechnet mit dem n8n-Cloud-Pro-Plan gegen eine self-hosted Instanz auf einem kleinen Server.
Die Differenz von rund 456 Euro im Jahr klingt klein, wird aber größer, je mehr Ausführungen anfallen und je höher der Cloud-Plan dadurch klettert. Umgekehrt frisst ein ungewarteter self-hosted Server diesen Vorsprung schnell auf, sobald er Ärger macht. Deshalb ist die ehrliche Rechnung nie nur der Serverpreis, sondern der Betrieb dazu.
Wann self-hosted günstiger ist, wann n8n Cloud reicht
Self-hosted lohnt sich
- Du hast viele oder häufig laufende Workflows, bei denen ein Abo mit Ausführungslimit teuer würde
- Der Datenstandort ist wichtig und soll nachweisbar in der EU liegen
- Jemand kümmert sich um den Betrieb, im Team oder als vergebener Retainer
- Du willst volle Kontrolle über Setup, Versionen und Konfiguration
n8n Cloud reicht
- Du hast wenige, unkritische Workflows und willst schnell starten
- Niemand im Team will oder kann einen Server pflegen
- Ein kurzer Ausfall wäre verkraftbar und würde niemanden ins Schwitzen bringen
- Planbare feste Kosten sind dir wichtiger als der letzte gesparte Euro
Häufige Fragen zu n8n Kosten
Was n8n in deinem Fall kostet
Schreib kurz, welche Prozesse du automatisieren willst und ob schon eine Instanz läuft. Ich melde mich mit einer Einschätzung, was Umsetzung und Betrieb bei dir konkret bedeuten und welcher Weg – self-hosted oder Cloud – für dich günstiger ist.
- Kostenloses Erstgespräch, ca. 15 Minuten
- Ehrliche Empfehlung self-hosted vs. n8n Cloud
- Umsetzung und laufender Betrieb aus einer Hand
Lieber erst stöbern? Zur n8n Agentur: Workflows, Hosting, HubSpot-Anbindung
Ich habe mir mit 18 das Programmieren selbst beigebracht und seitdem viele n8n-Workflows für B2B-Unternehmen gebaut und betrieben. Was n8n am Ende kostet, sehe ich in echten Projekten – vom kostenlosen Server-Setup bis zum laufenden Betrieb. Diese Seite gibt die Zahlen so weiter, wie ich sie im Angebot auch nenne.
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